Die Feuerleserin

Das Dunkle kommt,
wenn man es ruft,
mit oder ohne Absicht,
denn selbst Gedanken
haben eine Wirkung,
und jeder Gedanke
bringt etwas in die Welt. 

Urban Fantasy und magischer Realismus made in Switzerland

In meinen Geschichten verbinde ich Urban Fantasy und magischen Realismus mit großen Geheimnissen, einer Prise Mystery und Romantik. Dabei wird es mitunter etwas unheimlich, manchmal sinnlich und gerne auch ein bisschen schräg.

Die Feuerleserin, Band 1

Der Auserwählte

Keiner der Sterblichen hörte das leise Summen, das sich mit einem Mal erhob, draußen beim Holunderstrauch, dunkel und drängend, wie ein unheilvoller Gesang.
Und keiner sah die dunkle, flüchtige Gestalt, die sich mit wehendem Mantel lautlos über den Vorplatz bewegte, auf das Haus zu und die Treppenstufen hinauf.
Auf der Schwelle blieb sie stehen.
Nolene winselte, zog den Schwanz ein und verzog sich unter die Bank.
Lewis hob den Kopf. Und nun lächelte er nicht mehr.

 

Elin gefällt ihr Leben als Aussteigerin auf einer Insel im wilden Nordwesten Irlands. Von der Liebe will sie nichts mehr wissen – und auf gar keinen Fall will sie etwas mit dem attraktiven Aaron anfangen, der ihr in einer stürmischen Frühsommernacht buchstäblich vor die Füße fällt. Der geheimnisvolle Besucher scheint etwas zu verbergen – und niemand ahnt, dass mit ihm auch das Dunkle nach Gráinne’s Island zurückgekehrt ist …

Coverdesign: Florin Sayer, 100covers4you

Schmetterling

Rezension »Der Auserwählte«

Die Autorin versteht es, explizite Szenen durch bloße Andeutungen und kleine Details der Fantasie der Lesenden zu überlassen, und so den Fokus ihrer Geschichte nicht bloß auf die Romanze zu lenken. Lesende erwartet hier nämlich eine sowohl schöne als auch düstere Geschichte mit spannenden Wendungen, fiesen Cliffhangern, tollen Figuren und eigens erdachten Welten.

Hier kämpft das Gute gegen das Dunkle, Düstere und Böse. Das Ende des ersten Bandes schreit förmlich nach der Fortsetzung.

Lucia Barreto Cabrera

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Rezension »Der Auserwählte«

Einsame Insel, Aussteigerin, ein top aussehender Typ. Da könnte man ja denken das wäre so eine typische Klischee-Romanze, die da laufen wird und am Ende rettet der Typ die Damsel in Distress. Ja, nee, hier nicht! Hier ist die Hauptperson Elin durchaus nicht hilflos, sie hat bloß keinen Bock mehr auf den Scheiß da draußen – und gute Gründe dafür. Aaron bringt sein eigenes Paket an Hintergrund mit – und er lernt sogar dazu und das ganz ohne Mansplainen (muss man erwähnen, zu oft gelesen an anderen Stellen).

Es gibt die ein oder andere explizite Szene, allerdings so geschrieben, dass die Sprache nicht ins vulgäre abdriftet und mehr Andeutungen gemacht werden. Finde ich großartig!

Lucie

Die Feuerleserin, Band 2

Dämonentochter

Das Dunkle hat keine Form. Es lebt in Gedanken, in Gefühlen und in Sehnsüchten; in der Faulheit, im Hochmut, in der Sucht und in der Lüge. Es nährt sich von dem, was Menschen einander antun – aus Angst, Hass, Neid, Missgunst, Rache und sauer gewordener Liebe. Es ist allgegenwärtig, und es kommt, wenn man es ruft, mit oder ohne Absicht, denn selbst Gedanken haben eine Wirkung, und jeder Gedanke bringt etwas in die Welt.

 

Elin hat Gráinne’s Island verlassen und ist Aaron in seine Heimat gefolgt. Das Leben am Rande der großen Stadt gefällt ihr überraschend gut, doch in der Liebe kriselt es gewaltig: Sie will Aaron mit Haut und Haar, aber er will Freiheit.
Elin zwingt ihn zu einer Entscheidung, und während ihr Glück am seidenen Faden hängt, geht es ordentlich zur Sache: Die hübsche Nachbarin hat es auf Aaron abgesehen, aus Irland taucht lästiger Besuch auf und Clint, das aufdringliche Engelkollektiv, raubt Elin den letzten Nerv.
Auch das Dunkle ist nicht untätig: Um die Feuerleserin zu vernichten, schmiedet es einen teuflischen Plan – und Elins Liebstes gerät in tödliche Gefahr.

Coverdesign: Florin Sayer, 100covers4you

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Rezension »Dämonentochter«

2023 habe ich das Buch Die Feuerleserin von C.H.S. Fahlbusch gelesen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich überwiegend im Thriller-Genre unterwegs. Doch nach und nach haben auch Fantasy-Romane ihren Weg zu mir gefunden – und dieses Buch war dabei ein ein wahres Highlight! Als dann ihr zweites Buch erschien, war ich wieder restlos begeistert. Es fühlte sich an wie ein Nachhausekommen. Die Charaktere in all ihren Facetten wiederzusehen, sie weiter wachsen zu sehen und neuen Figuren Raum zu geben, war einfach magisch. Ich habe mitgefühlt, mitgelitten und mitgehofft.

Die Autorin beweist auch hier wieder, dass es nicht viel braucht, um eine große Welt zu erschaffen, nur eine klare Vision, starke Figuren und eine mitreißende Erzählweise. Zwischen all der Magie schwingt auch eine tiefere Botschaft mit über Freundschaft, Mut und den eigenen Weg.

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Jenny.andherbooks

Rezension »Dämonentochter«

Der große Knall in Richtung Ende hat etwas auf sich warten lassen, wurde aber mit meinen drei kleinen Freunden perfekt in Szene gesetzt. Überhaupt haben die drei die Geschichte immer wieder aufgelockert und die Anwesenheit von Clint habe ich absolut gefeiert. Von ihm kann man noch einiges lernen. Ein ernstes Thema, eine Vergangenheitsbewältigung und zwischenmenschliche Auseinandersetzungen werden hier sehr gut eingeflochten und bringen die Geschichte voran.

Ich hatte Spaß und wer weiß – vielleicht gibt es eine weitere Geschichte mit der kleinen Feuerleserin Sophia. Denn wir wissen, Dämonen geben ja irgendwie nie Ruhe.

jenny.andherbooks

Etwas über mich

Wenn ich nicht schreibe, verbringe ich Zeit in der Natur, im Garten und mit Freunden. Ich probiere immer wieder Neues aus, lerne gerne Fremdsprachen und lese meistens mehrere Bücher parallel. Ich bin gerne in Bewegung und gerade sehr begeistert vom West Coast Swing.

Ich lebe auf dem Land, bin Mutter eines Sohnes und Katzenmudda.

Als Scanner-Persönlichkeit interessiere ich mich für viele Dinge und beschäftige mich mit mehreren Projekten gleichzeitig, von denen ich leider nicht alle zum Abschluss bringe. Aber ich arbeite daran.

 

 

C. H. S. Fahlbusch

Schon als Kind wollte ich Schriftstellerin werden. Oder wenigstens Buchhändlerin, um den Wörtern nahe zu sein. Aber zunächst kam es anders.

Ich absolvierte eine Ausbildung zur Pflegefachfrau in der Psychiatrie, wechselte dann die Branche und gründete meine Firma escribo. text, konzept, vision, mit der ich heute noch unterwegs bin.

Hauptberuflich bin ich therapeutisch tätig  und biete in meiner Praxis unter anderem Hypnosetherapie, traumainformierte psychologische Beratung und ambulante psychiatrische Pflege an.

C.S.H. Fahlbusch

Work in Progress

Die Stimmen der Dinge

Momentan schreibe ich an einem Jugendroman (Young Adult). Die Geschichte beginnt in Bern und führt meine Protagonistin, die 16-jährige Serafina, ins Hochland von Puebla, Mexiko, wo sich auf der Hacienda de la Niebla merkwürdige Dinge ereignen. Ich bin mitten im Schreibprozess und hoffe auf eine Veröffentlichung im Frühling 2026.

Die Feuerleserin, Band 3: Wolfsbruder

Band 2 endete mit einem Paukenschlag – und nun? Band 3 bringt wieder ein komplett neues Setting im wilden Osten der Schweiz, ein Wiedersehen mit alten Bekannten und natürlich sind auch ein paar neue Figuren mit dabei. Wenn es gut läuft, hoffe ich auf eine Veröffentlichung Ende 2026.

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Book Roll

Was ich gerne lese

Fantasy-Autorinnen/-Autoren

  • Sarah Painter, zum Beispiel ihre Trilogie »Unholy Island«
  • Jonathan Stroud, Lookwood & Co.
  • Patrick Rothfuss, The Kingkiller Chronicles. Wir warten seit Jahren auf den 3. Band
  • Scott Lynch, The Gentleman Bastard Sequence
  • Leigh Bardugo, Shadow and Bone; Das 9. Haus
  • V. E. Schwab: Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
  • Vanessa Len: Die Dynastie der Zeitreisenden (Only a Monster)
  • Emily Thiede: This Vicious Grace, Band 1
  • Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide to the Galaxy

Non-Fantasy-Bücher

  • Der Gott des Waldes, Liz Moore
  • Der Wintersoldat, Daniel Mason
  • Der Gesang der Flusskrebse, Delia Owens
  • Demon Copperhead, Barbara Kingsolver
  • Eine Frage der Chemie, Bonnie Garmus
  • The Song of Achilles, Madeline Miller

 

 

Magischer Realismus: Wenn die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschmelzen

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Magischer Realismus verbindet die reale Welt mit magischen Elementen, ohne dass sie als ungewöhnlich empfunden werden. Übernatürliches wie Geister, Wunder oder sprechende Dinge ist einfach Teil der Realität. Die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen. Dabei geht es weniger um Zauberei als um das Geheimnisvolle im Gewöhnlichen, um jene tiefen Wahrheiten, die sich im Alltäglichen verbergen.

»Magischer Realismus funktioniert nur, wenn die Magie in der Realität verwurzelt ist. Es ist beides zugleich – kein Märchenmoment, sondern eine andere Art, die Wirklichkeit zu sehen.«
Salman Rushdie

Natürliche Akzeptanz des Übernatürlichen

Seine Wurzeln hat der magische Realismus in Lateinamerika. Dort entstand er im 20. Jahrhundert als literarische Antwort auf Kolonialgeschichte, Spiritualität und gesellschaftliche Gegensätze. Besonders in Südamerika verschmelzen indigene Mythen, katholische Symbolik und Alltag zu einer eigenen, unverwechselbaren Erzählform. Diese Bewegung machte die lateinamerikanische Literatur weltweit bekannt und inspiriert bis heute Schreibende auf der ganzen Welt.

»In jedem von uns gibt es etwas, das nicht sichtbar ist, aber existiert. Wenn man genau hinhört, kann man es manchmal flüstern hören.«
Haruki Murakami

Bekannte Autorinnen und Autoren des magischen Realismus

  • Gabriel García Márquez mit Hundert Jahre Einsamkeit, dem Klassiker des Genres.
  • Isabel Allende, etwa in Das Geisterhaus, wo Familiengeschichte und Magie verschmelzen.
  • Laura Esquivel mit Wie Wasser für Schokolade, das Liebe, Küche und Zauber vereint.
  • Haruki Murakami verbindet in Romanen wie Kafka am Strand oder Die Ermordung des Commendatore das Alltägliche mit dem Surrealen und lässt Traum, Erinnerung und Wirklichkeit unmerklich ineinanderfließen.
  • Salman Rushdie verwebt in Romanen wie Mitternachtskinder und Die satanischen Verse Geschichte, Mythos und Politik zu einem farbgewaltigen Geflecht aus Realität und Magie.

Magischer Realismus in Verbindung mit Fantasy

  • Sarah Painter verbindet in Romanen wie The Language of Spells alltägliche Schauplätze mit feiner, leiser Magie und emotionaler Tiefe.
  • Erin Morgenstern erschafft in Der Nachtzirkus eine traumartige Welt, in der Magie selbstverständlich und geheimnisvoll zugleich ist.
  • Alice Hoffman lässt in Practical Magic und anderen Werken Magie als Teil familiärer Tradition und weiblicher Intuition erscheinen.
  • Neil Gaiman verknüpft in American Gods oder Stardust Mythen, Götter und Gegenwart zu moderner Legendenliteratur.
  • Helene Wecker verbindet in The Golem and the Djinni jüdische und arabische Mystik mit dem realistischen New York des 19. Jahrhunderts.

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